letztes Jahr liefen Jörg und ich noch zu zweit die Strecke des Rennsteig Supermarathons. Dieses Jahr hatten wir „Nachwuchs“ unser „Nesthäkchen“ Andrea Rauer alias Mops zeigte sich am Anfang noch sehr bescheiden und unsicher ob sie den Rennsteig Supermarathon den schaffen würde und wollte sich daher an ein paar „alte Hasen“ hängen. Es zeigte sich aber sehr schnell, dass die „alten Hasen“ alle Mühe hatten das junge Fohlen in Zaum zu halten. Das Anfangstempo war entsprechend hoch, was sich Mitte der zweiten Hälfte mit, bei Jörg Krämpfen und bei mir mit Ziehen in den Oberschenkeln bemerkbar machte. Andrea dagegen scharrte unruhig mit den „Hufen“ und wollte zügig ins Ziel.
Jörg zeigte sich schlau, täuschte uns mit Wadenkrämpfen und liess uns Beide erst einmal alleine weiterziehen um uns dann mit einem Überraschungsschlag nach 30 Min. zu überholen. Leichtsinnig dachten wir, lass ihn ziehen den holen wir wieder, es sind ja noch 15km. Wir haben ihn dann auch wieder gesehen und zwar im Ziel mit einem schadenfrohen Lächeln im Gesicht und 4 Min. Vorsprung.
Täuschungsmanöver gelungen.



